⚠️ Warnung:
Eine schlechte Lage lässt sich nicht "schönreden". Selbst bei scheinbar hoher Rendite drohen Leerstand, Mietausfall und Wertverlust. Erkenne die Warnsignale frühzeitig!
10 Warnsignale für eine schlechte Lage
🚨 1. Schrumpfende Bevölkerung
Red Flag: Einwohnerzahl sinkt seit Jahren
Weniger Menschen = sinkende Nachfrage nach Wohnraum = Leerstand und fallende Preise. Prüfe Bevölkerungsentwicklung der letzten 10 Jahre.
🚨 2. Hohe Arbeitslosigkeit
Red Flag: Arbeitslosenquote >8%
Hohe Arbeitslosigkeit bedeutet: Geringere Zahlungsfähigkeit, höheres Mietausfallrisiko, weniger kaufkräftige Mieter.
🚨 3. Hohe Leerstandsquote
Red Flag: Leerstand >5%
Viele leerstehende Wohnungen zeigen: Angebot > Nachfrage. Du wirst Schwierigkeiten haben, Mieter zu finden.
🚨 4. Verwahrloste Nachbarschaft
Red Flag: Müll, Graffiti, kaputte Fenster
Der erste Eindruck zählt. Verwahrlosung ist ein Zeichen für soziale Probleme und sinkende Immobilienwerte.
🚨 5. Monostruktur (nur ein Arbeitgeber)
Red Flag: Stadt hängt von einem Unternehmen ab
Beispiel: Automobilwerk schließt → Massenarbeitslosigkeit → Immobilienmarkt bricht ein. Vielfältiger Branchenmix ist wichtig!
🚨 6. Schlechte Verkehrsanbindung
Red Flag: Keine ÖPNV-Anbindung, weit ab vom Zentrum
Mobilität ist entscheidend. Ohne gute Anbindung sinkt die Attraktivität massiv.
🚨 7. Lärmbelastung
Red Flag: Hauptstraße, Flughafen, Gewerbe direkt nebenan
Lärm mindert Lebensqualität und Vermietbarkeit. Besuche die Immobilie abends und am Wochenende!
🚨 8. Fehlende Infrastruktur
Red Flag: Keine Schulen, Ärzte, Supermärkte in der Nähe
Besonders für Familien wichtig. Fehlende Nahversorgung macht den Standort unattraktiv.
🚨 9. Sinkende Mietpreise
Red Flag: Mieten fallen seit Jahren
Sinkende Mieten zeigen nachlassende Nachfrage. Deine Rendite wird sinken, nicht steigen.
🚨 10. Schlechtes "Bauchgefühl"
Red Flag: Du fühlst dich unwohl in der Gegend
Wenn DU dich nicht wohlfühlst, werden es potenzielle Mieter auch nicht. Vertraue deinem ersten Eindruck.
Vor-Ort-Check: So erkennst du eine schlechte Lage
Checkliste für die Besichtigung:
Was tun, wenn die Lage schlecht ist?
💡 Wichtig:
Auch hohe Rendite rechtfertigt keine schlechte Lage! Aus 8% versprochener Bruttorendite werden durch Leerstand, Mietausfall und sinkende Preise schnell 0% oder sogar Verlust. Vermeide Fehlinvestments.
Mit einer datenbasierten Standortanalyse wie bei LageScore vermeidbar.
Schlechte Lagen frühzeitig erkennen
LageScore analysiert Risikofaktoren automatisch – mit offiziellen Daten zu Demografie, Wirtschaft und Infrastruktur.
Kostenlos Standort prüfenHäufig gestellte Fragen (FAQ)
Ab wann ist eine Lage "schlecht"?
Eine Lage gilt als schlecht, wenn mehrere Warnsignale zusammenkommen: schrumpfende Bevölkerung, hohe Arbeitslosigkeit (>8%), hoher Leerstand (>5%), fehlende Infrastruktur oder sinkende Mietpreise. Ein einzelnes Kriterium ist noch kein K.O., aber die Kombination ist gefährlich.
Kann sich eine schlechte Lage verbessern?
Nur in Ausnahmen durch massive Infrastrukturprojekte (z.B. neue U-Bahn, große Firmenansiedlung). Das dauert aber Jahre bis Jahrzehnte. Als Investor solltest du nicht auf Hoffnung kaufen, sondern auf aktuelle Fakten.
Rechtfertigt hohe Rendite eine schlechte Lage?
Nein! Eine beworbene Bruttorendite von 10% wird durch Leerstand, Mietausfälle, Instandhaltung und Wertverlust schnell negativ. Lieber 4% in guter Lage als 10% in schlechter Lage.
Wie erkenne ich versteckte Mängel bei der Besichtigung?
Besuche die Immobilie mehrfach zu unterschiedlichen Zeiten (morgens, abends, Wochenende). Sprich mit Nachbarn. Prüfe: Lärmbelastung, Parkplatzsituation, Zustand der Nachbarhäuser, Anzahl leerstehender Wohnungen.
Was tun, wenn ich schon in schlechter Lage gekauft habe?
Kurz- bis mittelfristig: Versuchen zu verkaufen, bevor es schlimmer wird (Verlust begrenzen). Langfristig halten ist riskant bei negativer Entwicklung. Keine Panik-Verkäufe, aber realistische Einschätzung.